Gehirn im Dickkopf? Nur zu seinem Schutz – mit Milde steht es jedem offen

Brain in a nutshell

Das Gehirn – weit weg und doch so nah

Nur weil das Gehirn gut geschützt in der Schädelgrube liegt, ist es ja nicht aus der Welt.

Dennoch machen viele Berater, Psychotherapeuten und Psychiater wenig Gebrauch von der Vermittlung der Möglichkeiten, die das Gehirn bietet.

Viele Therapiekonzepte basieren auf einem Weltbild, das die Existenz neuronaler Netze regelrecht negiert

Die Konfrontationstherapie in der VT (sog. Expositionstraining) ist ein krasser Verstoß gegen einfachste neuronale Regeln (Hebb’sche Regel). Dennoch wird sie von den Krankenkassen als Regelverfahren gefördert und finanziert.

Dieser Umgang mit dem Gehirn stellt eine erhebliche Benachteiligung für die Patienten dar. Sie werden nicht darüber aufgeklärt, dass sie das Gegenteil des Ersehnten kassieren, wenn sie sich gegen etwas in sich auflehnen und dagegen ankämpfen.

Vermeidung setzt höchste Aufmerksamkeit voraus

Personen, die sich darum bemühen, ein Phänomen (den Drang, Dinge mehrfach hintereinander zu tun, bestimmte Gedanken immer wieder oder nie zu denken usw.) nicht zu erleben (Vermeidung setzt hohe Konzentration und neuronale Aktivität in Richtung des Phänomens dar!), verstärken das Phänomen.

In einem Verfahren wie Word2Vec würde die Vektordarstellung zu „keine Angst, keine Befürchtungen, keine Bedenken und keinen Zwang mehr“ nach der Reduktion um den Wortstamm und um das Stoppwort kein zu einem Großteil aus dem bestehen, was eigentlich nicht (mehr) vorhanden sein soll: Der Vektor wäre voller Angst.

Mit anderen Worten:

Veränderungen sind nur möglich, wenn anderer Input geliefert wird. Anderer Input in Form von Termen und Funktionalitäten der Terme.