Physiologie-Rechner Modellrechnung
Was Gedankenschleifen im Körper auslösen – Cortisol, Blutdruck, Herzfrequenz, Herzratenvariabilität. Studienbasiert.
MODELLRECHNUNG – UNABHÄNGIG VON IHREN ANGABEN
Wissenschaftliche Grundlage: Perseverative Kognition (Grübeln über Vergangenes, Sorgen über Künftiges) löst im Körper dieselbe Reaktion aus wie ein tatsächlicher äußerer Stressor (Perseverative-Cognition-Hypothese, Brosschot et al. 2006). Metaanalytisch belegt sind erhöhter systolischer (g = 0,45) und diastolischer Blutdruck (g = 0,51), erhöhte Herzfrequenz (g = 0,28), erhöhtes Cortisol (g = 0,36) und verringerte Herzratenvariabilität (Ottaviani et al., Psychological Bulletin 2016;142(3):231–259, DOI 10.1037/bul0000036). Der Cortisol-Effekt ist mit dem akuter realer Stressoren vergleichbar – und Schleifen kommen im Alltag häufiger vor als reale Stressoren (Ottaviani, Psychophysiology 2018, DOI 10.1111/psyp.13082).
Modellergebnis
–
Stunden pro Jahr unter messbar erhöhter Aktivierung (ca.)
–
volle Tage pro Jahr (rechnerisch)
–
Stunden pro Woche
Eine Schleife wirkt im Körper wie ein realer Stressor – und Schleifen kommen im Alltag häufiger vor als reale Stressoren.
Was während der Exposition messbar geschieht
Cortisol erhöht
Effektstärke g = 0,36 – vergleichbar mit der Reaktion auf akute reale Stressoren.
Ottaviani et al. 2016 · Ottaviani 2018
Blutdruck erhöht
Systolisch g = 0,45, diastolisch g = 0,51 in experimentellen Studien.
Ottaviani et al. 2016
Herzfrequenz erhöht
Effektstärke g = 0,28 – das Herz arbeitet während der Schleife wie unter Belastung.
Ottaviani et al. 2016
Herzratenvariabilität verringert
Effektstärke g = 0,15 – 0,27; die Anpassungsfähigkeit des Herzschlags sinkt während der Schleife.
Ottaviani et al. 2016
Psychische Seite
Perseverative Kognition trägt zur Verschlechterung der Stimmung bei – die Schleife belastet Körper und Erleben gleichzeitig.
Ottaviani et al. 2016
→ Zum Selbstbeobachtungs-Instrument „Lästige Gedanken“
→ Zum Haltungswechsel-Rechner (was die Gegenrichtung verbindet)
Wichtiger Hinweis: Diese Modellrechnung dient ausschließlich der allgemeinen Information und Orientierung. Sie beschreibt studienbasierte Zusammenhänge auf Gruppenebene und ersetzt keinesfalls eine professionelle ärztliche oder psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Für Fragen zu Ihrer persönlichen Situation konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt oder Psychotherapeuten.
Physiologie-Rechner Modellrechnung
Was Gedankenschleifen im Körper auslösen – Cortisol, Blutdruck, Herzfrequenz, Herzratenvariabilität. Studienbasiert.
MODELLRECHNUNG – UNABHÄNGIG VON IHREN ANGABEN
Wissenschaftliche Grundlage: Perseverative Kognition (Grübeln über Vergangenes, Sorgen über Künftiges) löst im Körper dieselbe Reaktion aus wie ein tatsächlicher äußerer Stressor (Perseverative-Cognition-Hypothese, Brosschot et al. 2006). Metaanalytisch belegt sind erhöhter systolischer (g = 0,45) und diastolischer Blutdruck (g = 0,51), erhöhte Herzfrequenz (g = 0,28), erhöhtes Cortisol (g = 0,36) und verringerte Herzratenvariabilität (Ottaviani et al., Psychological Bulletin 2016;142(3):231–259, DOI 10.1037/bul0000036). Der Cortisol-Effekt ist mit dem akuter realer Stressoren vergleichbar – und Schleifen kommen im Alltag häufiger vor als reale Stressoren (Ottaviani, Psychophysiology 2018, DOI 10.1111/psyp.13082).
Modellergebnis
–
Stunden pro Jahr unter messbar erhöhter Aktivierung (ca.)
–
volle Tage pro Jahr (rechnerisch)
–
Stunden pro Woche
Eine Schleife wirkt im Körper wie ein realer Stressor – und Schleifen kommen im Alltag häufiger vor als reale Stressoren.
Was während der Exposition messbar geschieht
Cortisol erhöht
Effektstärke g = 0,36 – vergleichbar mit der Reaktion auf akute reale Stressoren.
Ottaviani et al. 2016 · Ottaviani 2018
Blutdruck erhöht
Systolisch g = 0,45, diastolisch g = 0,51 in experimentellen Studien.
Ottaviani et al. 2016
Herzfrequenz erhöht
Effektstärke g = 0,28 – das Herz arbeitet während der Schleife wie unter Belastung.
Ottaviani et al. 2016
Herzratenvariabilität verringert
Effektstärke g = 0,15 – 0,27; die Anpassungsfähigkeit des Herzschlags sinkt während der Schleife.
Ottaviani et al. 2016
Psychische Seite
Perseverative Kognition trägt zur Verschlechterung der Stimmung bei – die Schleife belastet Körper und Erleben gleichzeitig.
Ottaviani et al. 2016
→ Zum Selbstbeobachtungs-Instrument „Lästige Gedanken“
→ Zum Haltungswechsel-Rechner (was die Gegenrichtung verbindet)
Wichtiger Hinweis: Diese Modellrechnung dient ausschließlich der allgemeinen Information und Orientierung. Sie beschreibt studienbasierte Zusammenhänge auf Gruppenebene und ersetzt keinesfalls eine professionelle ärztliche oder psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Für Fragen zu Ihrer persönlichen Situation konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt oder Psychotherapeuten.
