Stress: Coping-Erfahrung Johannes Faupel
Was ich seitdem entwickelt habe
- Aus dem intrazerebralen Druck wurden Methoden.
- Aus den Methoden wurde eine Praxis.
- Aus der Praxis wurden die Ergebnisse, die meine Klienten beschreiben.
Was die Forschung zum Coping sagt
Tedeschi und Calhoun dokumentieren seit 1996 systematisch, dass nennenswerte gesundheitliche Herausforderungen unter einer Bedingung zu messbaren Kompetenzerweiterungen führen: aktive Auseinandersetzung statt Vermeidung oder Bekämpfung. Zwischen 30 und 70 Prozent der Betroffenen berichten über Fähigkeiten, die sie ohne das Ereignis nicht erworben hätten.
Tedeschi, R.G. & Calhoun, L.G. (1996). The Posttraumatic Growth Inventory. Journal of Traumatic Stress, 9(3), 455–471.
Tedeschi, R.G. & Calhoun, L.G. (2004). Posttraumatic growth: Conceptual foundations and empirical evidence. Psychological Inquiry, 15(1), 1–18.
Aaron Antonovsky hat 1987 gezeigt, dass nicht die Abwesenheit von Belastung über Gesundheit entscheidet – sondern die Qualität der Verarbeitung.
Antonovsky, A. (1987). Unraveling the Mystery of Health. Jossey-Bass, San Francisco.
Affleck und Tennen belegen, dass Benefit Finding – die Fähigkeit, in dauerhafter Herausforderung Ressourcen zu identifizieren – sieben Jahre nach dem Ausgangsereignis mit signifikant besseren Gesundheitsverläufen korreliert.
Affleck, G. & Tennen, H. (1996). Construing benefits from adversity. Journal of Personality, 64(4), 899–922.
Was das für meine Arbeit bedeutet
Nichts, das ich in Coachings und Supervisionen einbringe, ist theoretisch hergeleitet.
Es ist unter Druck entstanden.
