Methode
Zwei Dinge kennzeichnen meine Arbeit: ein systemisch-salutogenetischer Ansatz – und ein patentiertes, wissenschaftlich validiertes Werkzeug, mit dem dieser Ansatz im Gespräch sichtbar wird.
Der systemisch-salutogenetische Ansatz
Systemisch heißt: Ich betrachte Probleme nicht als Eigenschaft einzelner Personen, sondern als Ergebnis von Wechselwirkungen – zwischen Berufsgruppen, Hierarchieebenen, Stationen, Erwartungen. Wer die Wechselwirkung verändert, verändert das Problem. Das erspart Teams die übliche, fruchtlose Suche nach Schuldigen.
Salutogenetisch heißt: Die Leitfrage lautet nicht „Was ist kaputt?“, sondern „Was erhält Gesundheit und Handlungsfähigkeit – und wie bekommt es mehr Raum?“. In hochbelasteten Klinikteams ist diese Blickrichtung keine Freundlichkeit, sondern Methode: Sie erschließt die Ressourcen, die für Veränderung tatsächlich zur Verfügung stehen.
Dazu kommt die hypnosystemische Arbeitsweise nach Dr. Gunther Schmidt, in der ich ausgebildet bin: gezielte Aufmerksamkeitssteuerung, die auch unwillkürliche Prozesse erreicht – entscheidend überall dort, wo Appelle und Vorsätze allein nichts mehr bewegen.
Die Drehscheibe: patentiertes Visualisierungswerkzeug
Für Beratungsgespräche habe ich die Drehscheibe entwickelt: ein patentiertes Visualisierungswerkzeug, das Perspektiven, Anteile und Wechselwirkungen eines Anliegens physisch sichtbar und drehbar macht. Was sonst als abstraktes Gesprächsmaterial verloren geht, liegt damit auf dem Tisch: Positionen lassen sich anordnen, in Beziehung setzen und probeweise verändern.
Die Wirksamkeit des Werkzeugs wurde am ZNL, dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm, wissenschaftlich validiert. Die Drehscheibe ist damit kein Kartenset aus dem Coachingbedarf, sondern ein geprüftes Instrument.
Das ist die Alleinstellung dieser Arbeit: Supervision mit einem eigenen, patentierten und universitär validierten Werkzeug. Sie müssen meiner Methode nicht glauben – Sie können ihre Grundlage prüfen.
Was das für Ihre Klinik bedeutet
In der Praxis heißt das: Supervision und Training folgen keinem Bauchgefühl, sondern einem beschreibbaren, überprüfbaren Vorgehen. Wie es in den einzelnen Formaten aussieht, zeigen die Seiten Supervision für Kliniken und Kommunikationstraining.