Entlastung im Gesundheitswesen
Welches Problem ist bei der Belastung im Gesundheitswesen zu lösen?
Zu lösen ist die Daueranspannung von Teams, die zwischen Patientenwohl, Personalmangel und Dokumentationslast arbeiten: Ärzte und Pflegende, die Dienste stemmen, Ausfälle kompensieren und Konflikte zwischen Berufsgruppen austragen, für die im Stationsalltag kein Ort vorgesehen ist. Entlastung heißt hier: Räume schaffen, in denen das Erlebte verarbeitet und die Zusammenarbeit geklärt wird.
Welche systemisch damit verbundenen Dynamiken und Aspekte werden in der Beratung häufig übersehen?
Übersehen wird die stille Hierarchie zwischen den Professionen – Konflikte zwischen ärztlichem Dienst und Pflege werden als Kommunikationsproblem behandelt, obwohl sie Anerkennungs- und Zuständigkeitsfragen sind. Übersehen wird die kumulierte Belastung durch das, was der Beruf zumutet: Leid, Sterben, Entscheidungen unter Unsicherheit, für die es ohne Supervision keinen Verarbeitungsort gibt. Und übersehen wird, dass Erschöpfung im Klinikkontext häufig die Loyalsten trifft – die, die einspringen, bleiben, tragen.
Wie kann sich das Problem durch Zuwarten verteuern – an welchen Kostenstellen, in welchem Ausmaß?
Kostenstellen: Krankenstand und Langzeitausfälle in ohnehin unterbesetzten Teams, Fluktuation mit monatelangen Vakanzen und Leiharbeitskosten deutlich über Stammpersonalsätzen, Bettensperrungen mit direktem Erlösausfall, Qualitäts- und Haftungsrisiken durch Übermüdung, negative Patientenbewertungen mit Wirkung auf Zuweiser und Belegung. Das Ausmaß einer einzigen gesperrten Station rechnet jede Verwaltung in Tagen aus.
Welche Optionen gibt es, wenn Abwarten keine Option ist?
Team- und Fallsupervision für Stationen und Berufsgruppen, Klärung der interdisziplinären Zusammenarbeit, Coaching für Leitungen in Medizin, Pflege und Verwaltung, Training der Arzt-Patienten-Kommunikation. Fundament sind über 25 Jahre Supervision in Universitätskliniken und Krankenhäusern – von der Onkologie bis zur Psychiatrie.
Die teuersten Probleme in Organisationen und Unternehmen
- Leitungskonflikt: Die Führung blockiert sich gegenseitig – die Organisation sortiert Loyalitäten. Klärung von Leitungskonflikten
- Entscheidungsstau kostet jede Woche mehr: Vorlagen sind reif, entschieden wird nicht. Auflösung von Entscheidungsstau
- Ungeklärte Rollen: Wenn Matrix und Linie dieselbe Verantwortung beanspruchen, zahlt der Rolleninhaber den Preis. Klärung von Rollen in Matrixverantwortung oder Linienverantwortung
- Führungseinsamkeit: Die schwersten Fragen finden keinen Gesprächspartner mehr – die Entscheidungsqualität sinkt zuerst. Überwindung von Führungseinsamkeit
- Machtkampf: Einfluss wird wichtiger als Ergebnisse – und die Belegschaft schaut zu. Bewältigung von Machtkämpfen
- Verhärtete Fronten überleben ihre Sachgrundlage: Jede Übergabe wird zur Verhandlung. Auflösung verhärteter Fronten
- Teamdifferenzen bleiben unter der Konfliktschwelle – teuer wird die Summe der Symptome. Bereinigung von Teamdifferenzen
- Burnout-Gefährdung im Team: Die Verlässlichsten fallen zuerst aus. Burnout-Prävention im Team
- Führungswechsel: Die ersten hundert Tage entscheiden über Jahre. Stabilisierung nach Führungswechsel
- Zähe Abläufe im Bankensektor: Die Abstimmung kostet mehr als die Entscheidung. Effizienzsteigerung im Bankensektor
- Blockierte Verfahren im öffentlichen Sektor binden Personal über Haushaltsperioden. Prozessentsperrung im öffentlichen Sektor
- Daueranspannung im Gesundheitswesen trifft die Loyalsten – bis zur gesperrten Station. Entlastung im Gesundheitswesen
- Tech-Transformation: Die Technik wechselt schneller als die Erwartungen der Menschen. Transformationsbegleitung für Tech-Unternehmen
Executive Coaching und Klärung in der Schweizer Straße 5, 60594 Frankfurt am Main, mit Executive Coaching Johannes Faupel – Termine zwischen 7:30 und 21:30 Uhr, samstags nach Vereinbarung. Auch in den Räumen von Organisationen und Unternehmen. Telefon +49 69 4800 8888, E-Mail info@johannesfaupel.com
