Im Zentrum meiner Arbeit als Supervisor: mit den Klienten deren Waffen und Kampfmetaphern ablegen, gesundes Wachstum fördern

Viele Menschen leben in einem ständigen Kampf mit sich und gegen die Widrigkeiten des Lebens.

Sie versuchen:

  • gegen Gedanken anzukämpfen
  • die Vergangenheit nachträglich zu ändern
  • mehr zu leisten, als der Tag Stunden hat
  • sich durch Verausgabung Anerkennung zu verdienen

So unterschiedlich die Lebenssituationen sind, eine Eigenschaft vereint die Menschen, die meine Supervision buchen: Es sind Kämpfernaturen. Menschen, die sich nichts schenken.

Immer weiter für ein Ziel arbeiten.

Loyal sind.

Zwischendurch fast verzweifeln.

Wieder aufstehen.

Sich weiterbilden.

Durststrecken durchstehen.

Nächte durcharbeiten.

Um dann festzustellen: Es könnte auch mit etwas weniger Verausgabung gehen. Am besten ohne das Gefühl, gleich umzukippen.

Typisches Muster vieler Klienten: „Erst die Leistung, dann das Leben“

Woher auch immer manche Menschen diese Muster nehmen, sie sind weitverbreitet.

  • „Gut ist (angeblich) nicht gut genug“
  • Man arbeitet, um sich seine Daseinsberechtigung zu verdienen
  • Aufgaben von anderen werden bereitwillig übernommen, auch wenn man selbst schon lange über das Limit hinaus ist
  • Ohne Briefing nehmen sie Aufträge an und versuchen nach dem Zufallsprinzip, es dem Abteilungsleiter oder Kunden recht zu machen

Musterunterbrechung und Mustererweiterung

Bei der Arbeit mit Hochleistungsmenschen ist es entscheidend, ihre Hochleistungsmuster für sie nutzbar zu machen.

Es wäre ungünstig, Verausgabung mit Druck zu bekämpfen.

Ziel ist es, mit bei dem inneren Leistungsantreiber diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

Im Idealfall gelingt es, die unentwegt leistungsfordernde Seite dafür zu gewinnen, sich für den Menschen einzusetzen, den sie eben noch angetrieben hat.